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Georg Alfred Schumann

1866-1952

geboren im sächsischen Königstein, trat bereits während des Studiums am Leipziger Konservatorium als Pianist und Komponist erfolgreich in Erscheinung. Nach Tätigkeiten als Dirigent und Chorleiter in Danzig und Bremen wurde er 1900 zum Direktor der Sing-Akademie zu Berlin berufen, die unter seiner 50 Jahre dauernden Leitung zum wichtigen musikalischen Botschafter der Stadt im Ausland wurde. 1907 wurde er Mitglied, 1918 Vizepräsident und 1934 amtierender Präsident der Preußischen Akademie der Künste, deren Meisterschule für Komposition er als Nachfolger von Max Bruch 1913-1945 leitete. Er rang zeitlebens um eine authentische Wiedergabe der Bachschen Werke und war Initiator des Erwerbs und der Erhaltung des Bach-Hauses Eisenach und dessen Ausgestaltung als Museum. Zusammen mit Sergiu Celibidache, dem Leiter der Berliner Philharmoniker, und Hans Chemin-Petit, Leiter des Philharmonischen Chores, baute er das Berliner Musikleben nach 1945 wieder auf. Für sein Lebenswerk erhielt er 1951 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.