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JOHANN CHRISTIAN RÖLLIG

1716-1780

Johann Christian Röllig war Mitglied einer weit verzweigten sächsisch-lausitzischen Familie. Er war offenbar Kreuzschüler und wurde von Musikern aus dem Umfeld des Dresdner Hofes ausgebildet. Von ihm sind eine Reihe von Kantaten für den lutherischen Gottesdienst, weltliche Vokalwerke und Instrumentalkompositionen überliefert, die aus dem Dresdner und Meißener Umfeld stammen. Nach dem Siebenjährigen Krieg, von 1763-71, ist er als „Korrepetiteur“ der Ackermannschen Theatertruppe nachweisbar. Aus dieser Zeit sind in Hamburg zwei Lust- und ein Singspiel erhalten. Danach scheint Röllig in die Dienste des zunächst Dresdner, dann Hamburger Kaufmanns Heinrich Carl von Schimmelmann 1724-82 getreten zu sein.